Da Capo - Chor im Chorhaus St. Michael

Da Capo - Chor im Chorhaus St. Michael, Dormagen

Im Jahr 1983 als „Jugendchor“ der damaligen Kirchengemeinde „St. Katharina Hackenbroich“ mit 20 Sängerinnen und Sängern gegründet, entwickelte sich „Da Capo“ schnell zu einem größeren Ensemble. Am Anfang stand vor allem das „Neue geistliche Lied“ zur Gestaltung von Gottesdiensten im Mittelpunkt des musikalischen Schaffens. 2008 feierte „Da Capo“ sein fünfundzwanzigjähriges Chorjubiläum und vieles hatte sich in den zurückliegenden Jahren verändert.

Aus dem ursprünglichen Jugendchor war der „Junge Chor“ mit ca. einhundert Aktiven geworden. Neben der Musik im Gottesdienst standen regelmäßige Gospelkonzerte, wie anlässlich des Weltjugendtages oder als Benefiz-Konzerte „Voices for Hospices“ auf dem Programm. Ferner veranstaltete „Da Capo“ seit 1986 unter dem Motto „Musikexpress“ große Konzerte mit musikalischen Querschnitten aus Rock, Pop, Jazz und Musical. Etwas ganz besonderes für alle Beteiligten war das Kinder-Musical „Tabaluga und Lilly“, eine beeindruckende Gemeinschaftsproduktion mit der Grundschule Burg Hackenbroich im Jahre 1998, welche bei vielen Mitwirkenden und Besuchern bis heute noch in guter Erinnerung ist. Aber auch den Herausforderungen der klassischen Musik stellte sich „Da Capo“ immer wieder. Hier kamen in Zusammenarbeit mit der „Jungen Sinfonie, Köln“ unter anderem „Die Schöpfung“ und „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" (Josef Haydn), das „Requiem“ (Wolfgang Amadeus Mozart) sowie das „Stabat Mater“ von Karl Jenkins zur Aufführung. Seit einigen Jahren nun pflegt „Da Capo“ eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem „Rheinischen Oratorienorchester“. Hier sind besonders die Konzerte „The Christmas Way“ mit Musik zum Advent und zur Weihnacht, die Konzertreihe „Fundstücke“, einem Crossover-Programm aus der Klassik und dem popularen Genre, sowie in 2016 die Aufführung des Oratoriums „Messiah“ von Georg Friedrich Händel zu nennen.

Ein aktiver Vorstand unter dem Vorsitz von Willy Schlömer führt den Chor seit Jahren mit Engagement und Beständigkeit. Darüber hinaus kann „Da Capo“ von Beginn an auf eine tolle Begleitband mit vielen befreundeten Musikern sowie eine professionelle technische Unterstützung - in den ersten 25 Jahren durch die Firma „Media Spectrum“ und zuletzt durch unser Chorhausmitglied Alexander Abel von „Abel Audio“ – zurückgreifen. Schließlich wird Da Capo regelmäßig durch eine Vielzahl von passiven Helfern unterstützt. Sie alle sind treue Wegbegleiter des Chores und haben mit viel Leidenschaft und Spaß bei allen Konzerten maßgeblich zum Gelingen beigetragen.

Horst Herbertz, von Beginn an der musikalische Kopf von „Da Capo“, hat die Qualität des Chores in all den Jahren konsequent weiter entwickelt. Ihm verdankt der Chor nicht nur seine musikalische Vielseitigkeit und seinen guten Ruf, sondern auch zahlreiche gelungene Arrangements und Instrumentierungen. Heute bietet „Da Capo“ in der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael neben weiteren Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Ensembles ein attraktives Singangebot im 2012 neu gegründeten „Chorhaus St. Michael“. Mehr Informationen über Da Capo und zum Chorhaus finden Sie unter: 

www.dacapo-dormagen.de oder www.chorhaus-dormagen.de.

Da Capo - Probenzeiten

Probezeit Jeden Freitag, 19:30 Uhr–21:30 Uhr

Probeort Katholisches Pfarrzentrum Hackenbroich, Am Burggraben 4, 41540 Dormagen

Leitung Kantor Horst Herbertz

Neujahrsempfang 2018

Bereits zum 4. Mal lud der Vorstand von DaCapo seine aktiven und passiven Mitglieder statt zum Singen, in der ersten Probe des neuen Jahres, zu einem Glas Sekt & Mehr ein.

Elke Merscheid begrüßte die fast 60 Anwesenden und ließ mit einem Ausblick auf den bevorstehenden Abend die Vorfreude bei allen steigen.

Los ging es mit einer kleinen Stärkung für das leibliche Wohl. Willy Schlömer blickte im Anschluss daran in Bildern auf die letzten 35 Jahre des Chores zurück, der nun schon seit 1983 besteht.

Viele Bilder entlockten dem ein oder anderem ein lautes Auflachen oder Schmunzeln. Dazu trug wohl auch der modische Stil der 80er Jahre von einzelnen Mitglieder bei, welcher sich in der Frisur oder Kleidung der abgelichteten Personen widerspiegelte.

Willy Schlömer schaffte es den alten und neuen Mitgliedern mit seiner Bildern und Anekdoten einen unterhaltsamen Überblick über die zurückliegende Zeit zu verschaffen.

Beim Dalli-Klick Spiel mit Bildern von Situationen, Personengruppen oder Konzertplakaten kam es anschließend darauf an, so schnell wie möglich das gesuchte Bild anhand kleiner Ausschnitte zu erkennen und seine Benennung in den Raum zu rufen. Johannes Cremer hat sich hier sehr viel Mühe gemacht und alte Schätzchen ausgegraben, die es zu erkennen galt.

Den Abschluss des offiziellen Teils bildete ein weiteres Quiz von Stefan Krautstein.

Bei diesem Wortwitz-Rätsel, musste aus mehreren Bildern der gesuchte Begriff erkannt werden. Dabei war ein abstraktes Denken sehr hilfreich. Nicht immer kamen die Zuschauer auf die Lösung, doch jedesmal wurde bei der Auflösung begeistert geklatscht und noch lauter gelacht.

Es war eine sehr unterhaltsame „erste Probe“ bei der ausnahmsweise lautes Reden und lachen durchaus erwünscht war und bei der wohl dem ein oder anderem Mitglied wieder deutlich wurde, wie schön und besonders es ist, solch einer tollen Gemeinschaft anzugehören.

Bericht: Simone Behrens

Hackenbroich ganz Chor………Natürlich! In Dormagen

Die neue Marketingkampagne unserer Stadt lenkt den Blick auf die Menschen und das „Miteinander“ in und mit der Gemeinschaft von Stadtteilen.

Bürgermeister Lierenfeld und Willy Schlömer enthüllten am Sonntag beim Neujahrsempfang der Stadt Dormagen einen Baustein dieser Aktion. Kulturelle Vielfalt gehört in dieser Stadt zum guten Ton. Hier steht der Chor Da Capo als Beispiel für hunderte aktive Sängerinnen und Sänger aller Alterstufen in ganz Dormagen, die mit viel ehrenamtlichem Engagement und Begeisterung für Musik Kultur schaffen, auch indem sie 

Zusammenhalt in unserer Stadt stärken und Kirchturmdenken an verschiedenen Stellen überwinden. 

Foto ©Detlev Zenk, Dormago

Segnung des "Steins der Barmherzigkeit" an der Piwipp

Das Chorhaus begleitete am 24.09.2017 musikalisch die Segnung des „Stein der Barmherzigkeit“ an der Piwipp

Mehr als 500 Dormagener erschufen diesen besonderen spirituellen Impulsgeber im vergangenen Jahr. Jetzt segnete Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp die massive Kreuz-Stele aus Beton an der Piwipp in Rheinfeld. An der feierlichen Zeremonie nahmen mehr als 200 Gäste und Gemeindemitglieder teil, darunter auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie der Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld und der Bürgermeister von Monheim, Daniel Zimmermann. Eine Delegation des Chorhauses (M. Körner, A. Hoffmann, W. Schloemer, S. Schloemer, unter der Leitung von Horst Herbertz) begleitete die Segnung stimmungsvoll und schaffte den gelungenen musikalischen Rahmen für den Wortgottesdienst.

Auf dem Michaelismarkt im September 2016 hatten sich mehr als 500 Dormagener im von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr der Barmherzigkeit" tatkräftig an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, indem sie geholfen hatten, die Schalungsform mit Beton zu füllen. Zudem gaben sie Gedanken und Gebete in eine „Zeitkapsel“, die sich im Inneren der etwa 1,60 Meter hohen und rund eine Tonne schweren Kreuz-Stele befindet. Das „Denk-Mal“ trägt außen deutlich sichtbar die Kernaussagen zu den sieben leiblichen Werken der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten. So soll das Thema der Barmherzigkeit wieder neu in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

Erste Probe DaCapo 2017

tl_files/chorhaus/user_uploads/Fotos/ERWACHSENE/Da_Capo/Da Capo Jubilare 2017 Kopie.JPG2016 war es noch ein Novum in der Geschichte von Da Capo - nun ist es auf dem Weg eine gute Tradition zu werden, der Jahreseröffnungsabend oder die „gemütliche erste Probe im neuen Jahr“. Da viele Chormitglieder im Dezember terminmäßig stark eingespannt sind, haben wir uns am 13. Januar zu einem gemütlichen Abend zusammen gefunden. Unser Bass Peter Klaff gab anlässlich seines Geburtstages zur Begrüßung ein Gläschen Sekt aus, so konnte der Abend entspannt starten. Eine reichhaltige Auswahl an Pizzen und guter Wein machten das gastronomische Angebot komplett. Geehrt wurden unsere beiden Jubilare Anke Kluge und Inge Happ für 25 Jahre Mitgliedschaft.

tl_files/chorhaus/user_uploads/Fotos/ERWACHSENE/Da_Capo/Da Capo Monika Hollmann.JPGVerabschiedet hat sich Da Capo von Monika Hollmann mit einer riesigen Überraschungstorte. Monika Hollmann hielt dem Chor trotz ihres Umzuges nach Titz bei Jülich noch über 20 Jahre lang die Treue, musste ihre aktive Mitgliedschaft nun aber aus persönlichen Gründen beenden. Fehlen wird dem Chor nicht nur die Sängerin, sondern auch die tollen "After Show Torten", die Monika und ihr Mann Paul Da Capo nach jedem Konzert spendierten. Aber vielleicht gibt es ja auch in Zukunft noch die ein oder andere Überraschung, denn beide bleiben Da Capo weiterhin als Helfer verbunden.

Unser Vorstandsmitglied Sarina Hüsgen hatte gemeinsam mit Marleen Körner und Simone Behrens abschließend noch eine besonders heitere Idee im Gepäck. Sie präsentierten dem Chor ein Händel-Quiz, eigens zusammen gestellt mit kleinen Fotoausschnitten aus den Messiah-Chornoten. Gezeigt wurden die individuellen „Kunstwerke“, mit denen einzelne SängerInnen während der vielen Proben die Hinweise unseres Kantors Horst Herbertz in die Noten „gezeichnet, gemalt, gekrizzelt … “ hatten. Der Chor musste nun anhand der gezeigten Fotos erraten, um welches Stück es sich hierbei handelte? Ein lustiges Intermezzo für alle Anwesenden.

Den Abend abgerundet hat dann noch eine Fotoshow mit Fotos aus dem Chorhaus für das Jahr 2016. Alle hoffen auf eine Wiederholung der ersten Probe in 2018...dann ist sie auch Tradition!

DaCapo Chorfahrt nach Münster

Wann wird mit Koffern Tetris gespielt? Wann werden Rätsel gelöst? Wann fühlt man sich im Schweinestall wie zu Hause? Wann werden merkwürdige Seminare besucht? Wann werden Hähne für tot erklärt? Wann werden Mitfahrer als Saftschubse bezeichnet? Ganz einfach: wenn DaCapo auf Chorfahrt geht.

Freitag nachmittag wird's in Hackenbroich auf dem Feuerwehrparkplatz schlagartig voll. Die ersten haben ihre Autos schon entladen und schon blockieren sie mit ihren Koffern die Zufahrt zum Parkplatz. Das kleine Verkehrsproblem ist schnell behoben. Die Koffer werden in den Bus geschichtet (ja, wie bei Tetris), Der Koffer mit der Notenbeleuchtung für Horst ganz obenauf, damit das Licht auch nicht kaputt geht. Dann die fröhlich schnatternde Schar in den Bus einsortiert, nochmal alle abgehakt und los geht's. Der Stau vor der Auffahrt Dormagen hat sich auch schon wieder aufgelöst. Alles gut. Naja, dachten wir, denn selbstverständlich hat uns der freitag-abendliche Feierabend-Stau dann doch erwischt. Nach reichlich 2 Stunden Fahrtzeit stellte uns Busfahrer Dragan das erste Rätsel: er machte einen kurzen Halt für eine gesunde und eine ungesunde Pause. Die Raucher nahmen ihre Chance auf die ungesunde Pause auch sofort wahr...
Schlüsselkarten-Verteilen, umziehen musste ein bisschen schneller gehen, denn wir hatten bereits Tische reserviert in einem sehr urigen Brauhaus, das einem alten Bauernhaus mit Stall nachempfunden ist. Stilecht sitzen die Gäste dort entweder am großen Ofen. Oder im Paerstall oder Swinestall. Ja, da isser, der Schweinestall. Der Abend wurde mit einem deftigen Abendessen, viel Geselligkeit und Lachen geschlossen...
 
Der Morgen des Samstag stand allen Chormitgliedern als Freizeit zur Verfügung. Also schwärmten wir aus und eroberten uns Münster. Dass wir leider immer mal wieder vom Wetter ein wenig eingeweicht wurden, tat der Sache keinen Abbruch. Im Gegenteil: Das gab uns zum einen Gelegenheit zum Besuch der vielen Münsteraner Kirchen. Und dann war da ja noch dieses Café. Nett oben auf der ersten Etage sitzen, Kaffee trinken, plauschen - und im Hinausgehen noch ein bisschen Himbeer-Marzipan kaufen. Durch strömenden Regen ging's dann zurück ins Hotel, es war Zeit zum Umziehen. Nein, nicht nur, weil wir pitschnass geworden waren .... wir waren ja schließlich auf Chorfahrt.  Wir gestalteten die Vorabendmesse in der Kirche "Liebfrauen", wo der Hackenbroicher Markus Offer als Küster tätig ist. Gemeinde und Chor hielten sich zahlenmäßig ungefähr die Waage. Auf dem Weg zum inzwischen wohlverdienten Abendessen in Köpis Stuben kam dafür noch eine Braut in den Genuss einer kleinen Zugabe. Auch dieser abend wurde wieder spaßig, nicht zuletzt, weil dauernd "Der Hahn ist tot" angestimmt wurde. Leute, ich saß in der Ecke, ich hab's nicht mitgekriegt. Wieso eigentlich? :-) Gut bewirtet von der Gastgeberin wurde es ein später Abend.
Sonntag morgen dann nochmal gemütlich im picke-packe-gefüllten Frühstücksraum des Hotels gefrühstückt.
Einmal Koffer- und Sänger-Tetris und ab die Post nach Beckum. Dort wurden wir von Probst Irmgetrudth  sehr herzlich empfangen. Um 15:00 Uhr gaben wir mit dem ortsansässigen Chor "Cantare" gemeinsam ein Benefizkonzert zugunsten von Deutsch-Sprachunterricht für Irak-Flüchtlinge in Beckum.

Von den Beckumern hatten wir noch größere Carepakete - also Schnittchenteller mitbekommen und einige Mitfahrer haben sich erbarmt und diese im ganzen Bus kredenzt. Was ihnen zum Dank den Titel "Saftschubse" eingebracht hat. Undank ist der Welt Lohn. Also auf ging's nach Hause. Obwohl die Rückfahrt deutlich stauärmer und schneller war, waren es doch fast zwei Stunden. Und die haben wir gut genutzt. Schnittchen, Schoki, Dragans Kühlschrank leeren und mit der Lösung seiner Rätsel Prosecco gewinnen. Und schon ist das wunderbare Wochenende wieder vorbei. Na, dann bis bald wieder, Eure DaCapos (f.d.Redaktion Marleen Körner)