Durch Sport und Spaß zum Teamzusammenhalt

Am Samstag den 6. Oktober haben ein paar unserer Sänger vom Jugendchor mit den Neueinsteigern, von denen viele ehemalige Kinderchorsänger sind, einen Ausflug zum Raphaelshaus gemacht. Um den Jüngeren das Eingewöhnen zu erleichtern, gibt es so genannte „Patenschaften“. Dabei zeigen und helfen „alte Hasen“ unseren Neulingen, vor allem während der Chorprobe. Die Paten mit ihren Patenkindern trafen sich um 11 Uhr morgens mit Chorleiter Felix Schirmer und zwei Teambuildern vom Raphaelshaus am Eingang. Von dort aus ging es dann zum Kletterpark des Raphaelshauses. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und es arbeiteten immer die Patenteams zusammen. Eine Gruppe ging zu Beginn in den Niedrighochseilgarten, während die andere sich sofort an den hohen heranwagte, danach wurde getauscht. Im Niedrighochseilgarten ging es vor allem um Vertrauen und Zusammenarbeit, denn ein Partner hat jeweils die Augen verbunden bekommen und der andere musste ihn über Hindernisse wie Holzblöcke oder Seile führen. Im hohen Hochseilgarten hat man sich mit Klettergurten und Seilen gegenseitig gesichert. Dabei war Vertrauen in den Anderen sehr wichtig und manch einer konnte über sich selbst hinauswachsen. Wir haben uns nochmal besser kennengelernt und durch gemeinsame Pausen, Gespräche und viel Spaß neue Dinge über den Partner herausgefunden.

Rückblickend war es ein toller Tag, den wir alle in vollen Zügen genossen haben und der unseren Zusammenhalt gestärkt hat. Somit freuen wir uns ganz besonders auf die nächsten Chorproben und unsere gemeinsamen Projekte, die wir mit neuem Teamgeist angehen können.

Wieder Gold für die Jugend im Chorhaus St. Michael

Die Sängerjugend NRW richtet alle zwei Jahre in Kooperation mit dem LandesMusikRat NRW das Festival Jugend singt aus, zu dem alle Kinder-, Jugend- und Schulchöre in NRW eingeladen sind.

Dieser Landeswettbewerb ist in verschiedenste Kategorien unterteilt.

VoiceOver, der Jugendchor im Chorhaus St. Michael, konnte erneut absolut überzeugen und das Publikum mitreißen.

Unter der Chorleitung von Lisa Meier und David Mertin errangen die Jugendlichen in Düsseldorf eine Goldmedaille in der Kategorie B und die Empfehlung zum Meisterchorsingen des Chorverbandes NRW.

Jugendchor im Tonstudio ...

... das war auch für uns eine völlig neue Erfahrung! Vier Stunden Zeit hatten wir für die Aufnahme von zwei Stücken. Also sind nach und nach alle Stimmen, angefangen beim Bass, in die kleine, mit einer Fensterscheibe versehene Kabine gerufen worden, haben sich Kopfhörer aufgesetzt und konnten dann mit dem einsingen beginnen, während die Chorleiter Lisa und David vor der Scheibe dirigiert und getanzt haben. Und obwohl wir die fertigen Aufnahmen noch nicht selbst bekommen haben, durften wir am Donnerstag während der Probe einmal reinhören – es hat sich gelohnt!

Text: Charlotte Bachmann

Beim ersten Mal: GOLD!

Ein Ensemble aus dem Jugendchor unter der Leitung von David Mertin und Felix Schirmer konnte  beim Wettbewerb der Sängerjugend im CV NRW e.V. „ Jugend singt 2016 “ in Münster mit 22 von 25 möglichen Punkten eine Goldmedaille erreichen.

Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg. Ein besonderer Dank geht an unsere beiden Chorleiter David Mertin und Felix Schirmer für hervorragende Vorbereitung in den vergangenen Wochen.

Wir freuen uns schon sehr auf die beiden Konzerte am ersten Juli-Wochenende.

 

Bericht Stimmbildung basic mit Heike Scholl-Braun

Pünktlich um 15:00 Uhr an einem Samstag Nachmittag geht es los. Mit etwa 25 Jugendchorlern und Jugendchorlerinnen sitzen wir in einem Halbkreis um den Flügel, vor dem Heike Scholl-Braun steht, die uns drei Stunden lang in die Grundlagen der Stimmbildung einführen soll. Zunächst bekommen wir jedoch die Warnung, dass die Übungen aus dem klassischen Gesang kommen, damit auch jeder Sänger aus dem Popbereich eine Grundausbildung bekommt. Vielleicht war das der Grund, warum zunächst alle mucksmäuschenstill blieben, wie man es aus den Donnerstags-Proben so gar nicht kennt.
Nachdem wir uns mit Seufzen, Artikulationsübungen und unglaublich hohen Oktaven eingesungen haben, teilt sich die Gruppe in Jungen und Mädchen. Wir Mädchen bleiben zuerst bei unserem Gastcoach, während die Jungs nebenan mit David für unser anstehendes Konzert üben.
In der kleinen Gruppe geht die harte Arbeit an der eigenen Stimme erst richtig los – hier bleibt niemand verschont, und das ist auch gut so. Wir erreichen Töne, von denen wir im Traum nicht dachten, dass sie sich singen lassen und bekommen dank der richtigen Fuß- und Beinstellung und der ständigen Anspannung von Bauch, Rücken und Beckenboden ziemlich viel Power. Als wir die Gruppen wechseln und zu David gehen, hat man das Gefühl, wir singen nicht nur mit 15 Mädchen.
Zum Schluss proben wir noch die letzten 45 Minuten zusammen und feilen an den letzten Feinheiten für zwei unserer Stücke. Als wir den Raum verlassen, können wir zwar nicht die komplette Fülle an Informationen mitnehmen, aber immerhin einen großen Teil, der uns hoffentlich auch in den weiteren Proben helfen wird.

Text: Charlotte Bachmann

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