Kirchenchor St. Michael – Wir stellen uns vor

tl_files/chorhaus/user_uploads/Fotos/ERWACHSENE/Kirchenchor_St.Michael/Kirchenchor_St.Michael_Internet.jpgUnter der Leitung des Kirchenmusikers Lothar Bremm, der in diesem Jahr sein 40jähriges Dienstjubiläum feiert, treffen sich etwa 30 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 22 und 85 Jahren jeden Dienstagabend von 20:00 bis 22:00 Uhr zur Chorprobe. Wir verfügen über ein breites Repertoire von klassischer bis moderner Kirchenmusik, die wir in vielen Festmessen wie in der Kar- und Osterliturgie sowie in der Advents- und Weihnachtszeit zu Gehör bringen. Alljährlich an Christkönig führen wir mit Unterstützung eines Orchesters und gelegentlich auch mit Solisten ein anspruchsvolles Werk auf; im Anschluss daran feiern wir unser jährliches Chorfest. Zu unseren festen Gewohnheiten gehören weiterhin eine dreitägige Chorreise oder ein Probenwochenende und eine Nikolausfeier. Wir sind mit viel Freude bei der Sache und haben auch viel Spaß miteinander. Dies wird nicht zuletzt dadurch bewiesen, dass viele von uns langjährige Mitglieder sind. So feiern wir in diesem Jahr das diamantene Jubiläum von Elisabeth Theunissen im Alt (60 Jahre Mitgliedschaft), das goldene von Michael Kemmerling (50 Jahre) und das silberne von Rita Vonden (25 Jahre).

Sie möchten uns kennenlernen? Besuchen Sie doch einmal unsere Probe! Darüber würden wir uns sehr freuen! Telefonische Informationen bekommen Sie vorab bei unserem Kirchenmusiker Lothar Bremm, Tel. 02133/43550, E-Mail: lothar.bremm@chorhaus-dormagen.de

Vera Blankenheim für den Kirchenchor St. Michael

Kirchenchor St. Michael – Probenzeiten

Probezeit Jeden Dienstag, 20:00 Uhr –22:00 Uhr

Probeort Römerhaus Dormagen, Kölner Straße, 41539 Dormagen

Leitung Kirchenmusiker Lothar Bremm

Chorausflug 2018 nach Bensberg, vom 07.09. bis 09. 09. 2018

Am Freitag, den 07. September fuhren wir mit 32 Teilnehmer/innen in Fahrgemeinschaften ins Kardinal-Schulte-Haus nach Bensberg, ein alt-ehrwürdiges Haus der Diözese Köln.

An der Rezeption wurden wir registriert und bekamen unsere Zimmerkarte. Ich glaube, wir waren alle im dritten Stock. Wie gut, dass es dort einen Aufzug gibt. Für die langen Flure und endlosen Entfernungen zum Speisesaal und zu unserm Proberaum brauchte man eigentlich ein Navi und Rollschuhe! Der arme Hans Nocon hatte in diesem Haus wirklich Entfernungs-Hindernisse zu überwinden! Meine Zimmerkarte war wohl noch nicht freigeschaltet. Wie auch immer ich die Karte drehte, ich kam nicht ins Zimmer. Welches Glück, dass Vera Blankenheim den langen Weg zur Rezeption für mich zurücklegte und die Karte entsperren ließ! Danke, Vera!

Um 18:00 Uhr gab es Abendbrot – nein, Abendessen, richtig vornehm, reichlich und liebevoll angerichtet, warme und kalte Köstlichkeiten. Bis dahin waren wohl alle von uns da und konnten sich stärken.

Um 19:30 Uhr war Einsingen. Wie immer prüfte Lothar gründlich die Stellung der Stühle und unsere Aufstellung. Nach den Ton- und Zwerchfellübungen probten wir zunächst die Lieder für die Messe am Sonntagmorgen. Aus unbekanntem Grund sangen wir dann neu das Weihnachtslied: „Gott wurde arm“.

Von 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr saßen wir im Kreis und sangen, mit der Begleitung einer Gitarre, quer durch die „Mundorgel“ ein Wunschkonzert. Das gab viel Spaß. Natürlich gab’s dabei auch etwas zum Trinken. Die Nimmermüden waren auch noch länger im Raum, vermutlich ohne Gesang!

Einige sollen in dieser Nacht die Technik nicht erkannt haben. Klar war, Karte in die Vorrichtung stecken: Lichter gehen an. Karte aus der Vorrichtung nehmen: Lichter aus. Wie konnte ich bloß die Lampe am Bett ein- und ausstellen, ohne die Karte zu benutzen? Dieses Rätsel habe ich erst am Samstag gelöst – mit Nachhilfe!

Am Samstag, den 08.09., dem Fest Mariä Geburt, sangen wir, nach dem festlichen Frühstück, um 9:30 Uhr, zunächst Morgenlieder aus der Mundorgel und dann das schöne Marienlied: „Gegrüßet seist du, Maria“ von Heinz-Gerd Freimuth.

Danach probten wir die Friedensmesse von Lorenz Maierhofer. Es gab dabei etliche Unterbrechungen, denn Wilfried Fuxen hatte heute Geburtstag und bekam viele Anrufe. Welch ein Pech, Wilfried wusste nicht, wie er sein Handy ausstellen konnte. Helmut Reynartz half ihm dabei.  Dieses technische Problem hätte es im Jugendchor nicht gegeben!!!

Nach der Kaffeepause probten wir erneut die Lieder für die Messe am Sonntagmorgen und die Friedensmesse.

Nach dem Mittagessen um 12:30 Uhr und einer kleinen Verschnaufpause trafen wir uns alle am Ausgang, um in Fahrgemeinschaften ins Schulmuseum Katterbach bei Bergisch-Gladbach zu fahren. Hier wartete schon eine Lehrerin auf uns, die uns in die Tradition der alten Volksschule, zu Kaisers Zeiten, einführte. Wir saßen in engen Holzbänken, mussten brav die beiden Hände auf die Bank legen, sollten gerade sitzen (ein Kunststück in den Bänken), lernten, die Hände zu falten, im Stehen ein Gebet zu sprechen, das Kruzifix an der Wand ehrfürchtig zu grüßen, ebenso das Bild des Kaisers und dann den Angaben von „Frollein Lehrerin“ zu folgen. Wir durften nur in ganzen Sätzen antworten, durften nicht widersprechen, keine Fragen stellen und sollten immer wieder sagen: „Jawohl, Frollein Lehrerin“!

Ein Spruch half uns, diese folgsame Haltung einzuhalten:

„Augen, Ohren und Verstand sind dem Lehrer zugewandt.“

Die Schulkleidung war vorgeschrieben. Die Lehrerin, sie war immer unverheiratet, hatte ein langes, schwarzes Kleid an, hoch geschlossen, nur mit einer Brosche verziert, hatte lange Ärmel, sie stand erhöht an einem Pult und konnte ihre 60 bis 80 Schüler gut im Blick halten. Wie die Lehrerin, hatten alle Mädchen zu der Zeit langes Haar, bei der Lehrerin zu einem Knoten gebunden, bei den Mädchen zu Zöpfen geflochten. Die Jungen trugen eine Art Matrosenanzug, die Mädchen ein Kleid mit weißer Schürze. Betty und Norbert durften diese Schultracht anziehen. Eigentlich war das Lachen zu Kaisers Schulzeiten verboten, aber wir hatten alle viel Freude. Einige von uns können sich an ähnliche Methoden zu ihren Kinderzeiten noch erinnern.

Dieser Schulnachmittag war für uns alle ein frohes, aber auch nachdenkliches Erlebnis.

Nach dem Abendessen an diesem Samstag hatten wir noch eine Stunde Chorprobe. Wir probten noch einmal die Lieder für die Sonntagsmesse und sangen weiter in der Friedensmesse.

Vera Blankenheim machte mit uns allen ein schönes Vorstellspiel. Sie hatte festgestellt, dass einige sich immer noch nicht mit dem Namen kannten. Also gab es folgendes Spiel: Jeder stand auf und sagte seinen Vornamen und zugleich ein Lied, das mit dem ersten Buchstaben des Namens begann. Z.B.: „Ich heiße Thekla und fahre mit Theo nach Lodz. Vor mir sitzen Ursula, die singt: „Und jetzt gang in an Peters Brünnele…“ und Karin, die singt „Kalinka…“ Diese Lieder wurden auch von allen gesungen. Diese Runde dauerte ziemlich lange, war eine große Gedächtnisleistung und hat uns viel Spaß gemacht. Danke, Vera, dass wir auf diese Weise die Namen unserer Mitsänger und –sängerinnen gelernt haben!

Am Sonntagmorgen hatten alle schon bis zum Frühstück den Koffer gepackt. Wir fuhren in Fahrgemeinschaften nach Bergisch-Gladbach zur Kirche St. Laurentius. Hier sangen wir in der Messe um 11:00 Uhr die einstudierten Lieder. Lothar hatte das Dirigat und der dortige Organist begleitete uns mit der Orgel. Das Singen war sehr zufriedenstellend.

Wir erlebten dann noch die erstmalige und wohl einzige Führung durch die Kirche, die der Organist vornahm.

Gegen 13:00 Uhr gab’s noch das vorbestellte Mittagessen im „Wirtshaus am Bock“. Ich glaube, dass alle mit dem Essen zufrieden waren. Elisabeth und Helmut hatten allerdings etliche Mühe und Not, weil sich plötzlich einige vom Essen abmeldeten, die ihr Essen aber vorbestellt hatten. In der Gaststätte verlief jedoch alles reibungslos.

Herzlichen Dank an Helmut und Elisabeth, die das Ganze hervorragend organisiert haben, an Vera, die als Vorsitzende Vieles mit in die Hand nahm und an Lothar, der unseren Gesang gut vorbereitet hatte.

Das Wochenende hat die Chorgemeinschaft gut zusammengebracht!

Deo gratias!

 

Waltraud Pack

Chorfest am Christkönig-Sonntag 2017

Seit August probte unser Chor mit etlichen Gastsängern die Missa F-Dur von Vinzenz Schmid für SATB und Bläser. Nach der Generalprobe, in der zum ersten Mal das Kölner Ratsbläser-Quartett mitspielte, wurde diese Messe am Christkönigsonntag zum ersten Mal von uns gesungen. Nur dem Kenner der Literatur fiel auf, dass nicht alles 100%ig geklappt hat. Aus den Reihen der Mitfeiernden in der voll besetzten Kirche kam trotzdem viel Anerkennung.

Am zweiten Adventssonntag, wenn wir diese Messe in der Kirche Maria im Frieden singen werden, hoffen wir auf ein noch besseres Gelingen.

Nach der hl. Messe feierten wir mit etlichen unserer Gastsänger, mit Angehörigen und ehemaligen Chorsängern unser Chorfest im Römerhaus. Der Raum war von etlichen fleißigen Händen sehr ansprechend geschmückt. Vielen Dank dem Vorbereitungsteam!

Vera Blankenheim begrüßte alle Anwesenden. Da niemand von uns ein besonderes Jubiläum zu feiern hatte, wurde das Mittagsbuffet eröffnet. Alle hatten mitgeholfen, dass unser Mittagstisch sehr reichlich gedeckt war und jede und jeder sich aus der Vielfalt gut bedienen konnte. Vielen Dank allen edlen Spendern!

Nach dem guten Mahl, gegen 14:30 Uhr, wurden etliche lustige Darbietungen geboten. Erstaunlich, welche schauspielerischen Talente im Chor vorhanden sind! Zu diesen Aufführungen kam später auch unser Präses, Pastor Stelten dazu, der durch einen anderen Termin zunächst verhindert war.

Beliebt war das Personen-Raten im Quiz, an dem sich alle beteiligten. Wunderbare Verkleidungen und spielerisches Können erfreute die Herzen. Etliche von uns und unseren Gästen gewannen dabei später schöne kleine Preise. Sehr dankbar waren wir für die musikalische Darbietung von Katrin Schwenk, die ganz persönlich Erfahrungen in ihrem Leben ins Lied brachte und sich selbst auf der Gitarre begleitete. Danke, Katrin!

An so einem Fest darf der selbstgebackene Kuchen nicht fehlen! Wunderbare Köstlichkeiten rundeten unser Chorfest ab, dass gegen 16:30 Uhr endete. Allen ein großes Dankeschön fürs Mitwirken, besonders denen, die in der Vorbereitung aktiv waren und denen, die in der Küche im Einsatz waren und allen, die aufgeräumt haben!

28. 11. 2017                Schw. Waltraud Pack

Kirchenchor St. Michael, Probenwochenende 2017

Chorausflug 2017 nach Siegburg – Blankenberg – Bödingen

Mit leichtem Regen ging’s los: Freitag, den 11.08. 2017 mit Privatwagen, in  kleinen Fahrgemeinschaften, nach Siegburg, ins KSI, dem nagelneuen Haus der Erzdiözese Köln, erbaut  auf den Wurzeln der ehemaligen Benediktinerabtei. Wie gut, dass wir alle sehr zeitig da waren, um uns an der Rezeption anzumelden, denn es gab so einige Hürden zu überwinden, bis wir durch riesige Gänge, weitläufige Flure und verschiedene Aufzüge unsere Zimmer fanden. Noch schwieriger war es für manche, ins Zimmer zu kommen. Jede/r hatte einen „Zimmerpass“ mit eigenem Namen und einer Karte, die so geschickt vor das Schloss gehalten werden musste, das ein rotes oder grünes Licht aufleuchtete. Nur bei grün musste sofort ein Drehknopf (zur richtigen Seite!) gedreht werden, um die schwere Tür aufzustoßen. Wehe, wenn einer eine Tasche in der Hand hatte oder bei grün nicht sofort den Drehknopf betätigte, der durfte die ganze Öffnungszeremonie noch einmal machen!

Um 18:00 Uhr war Abendessen. Ein Buffet mit warmen und kalten Speisen war liebevoll gerichtet und lockte mit überaus reichlichen Angeboten. Es war sinnvoll, zunächst eine „Guckrunde“ zu machen, um nicht die leckersten Speisen zu verpassen.

Um 19:15 Uhr kam Frau Schüssel in unseren Konferenzraum St. Anno, die uns in Wort und Bild sehr lebendig Wissenswertes und Amüsantes aus der guten alten Zeit von Burg und Stadt Blankenberg nahe brachte. Durch ihre wechselnde Kleidung als Gräfin Mechthildis, der holden Adelheid, einer Ordensfrau und einem Burgfräulein war es uns sehr leicht, zuzuhören.

Gegen 21:00 Uhr (Ende offen) saßen wir noch in geselliger Runde mit Lachen, Klönen und Singen zusammen. Natürlich gab’s auch Wein, Bier, Wasser und Saft!

 

Am andern Morgen ging’s, nach einem reichhaltigen Frühstück, zur ersten Probe. “Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat“ war für uns neu.  Nach dem „Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn“, probten wir gründlich die Lieder für den Gottesdienst am Sonntagmorgen. Sie klappten gut, sodass Lothar die Stimmen bunt durcheinander setzte. Auch dann war das Singen sehr gut.

Um 11 Uhr war Hausbesichtigung. Wir wurden durch viele kleinere und größere Räume geführt, die uns erkennen ließen, wie vielfältig das Haus genutzt werden kann. Zwei Räume waren besonders festlich gedeckt und dekoriert für eine Hochzeit am Nachmittag.

Bald nach dem Mittagessen trafen wir uns alle an der Rezeption, um uns für die Besichtigung der Stadt Blankenheim oder die Besichtigung der Wallfahrtskirche in Bödingen zu rüsten. Für beide Angebote waren ausgezeichnete „Führer“ da, die uns kompetent und liebevoll begleiteten. Herr Keuenhof und der Pfarrer von Bödingen wussten sehr viel aus der jeweiligen Geschichte und ergänzten sehr gut, was uns Frau Schüssel am Abend zuvor erzählt hatte. Zum Abendessen waren wir zeitig zurück.

Nach dem Essen ging‘s in St. Anno zur Chorarbeit. Wir probten bis fast 21:30 Uhr an unserer „Schmid-Messe“ das Credo, das für alle neu war.

Danach war bei Vielen die „Luft raus“. Einige nahmen noch ein Glas Wein mit aufs Zimmer. Ihr dürft raten, welche Tricks wir angewandt haben, um mit dem Glas Wein die Zimmeröffnungstechnik zu überwinden! Am Sonntag mussten wir alle früh aufstehen, um, die Koffer gepackt, gefrühstückt, ausgecheckt, bezahlt, schon gegen 9:00 Uhr nach Blankenburg zu fahren.

 

Wir waren alle zu früh, die Kirche war noch verschlossen…aber bis 10:00 Uhr war die sehr schmale Wendeltreppe zur Orgelempore überwunden. Jetzt kam Lothars Meisterstück, er sortierte die Chormitglieder auf die kleine rechte Seite der Orgelbühne und unsere Taschen auf die linke. Unsere Aufstellung dauerte gut ¼ Stunde: „der Bass etwas mehr nach rechts, noch etwas nach vorne, der Alt mehr nach vorne, mehr zum Sopran hin, Wilfried, ich kann dich nicht sehen….

Einige verloren die Geduld und meckerten über diese Pingeligkeit. Aber wir standen super und haben unsere Stücke in der Messe, (die erst um 11 Uhr begann) großartig gesungen. Danke, Lothar, für Dein gutes Aufstellen, Proben, Dirigieren und Orgelspiel! Wir haben uns gefreut, dass Du in die schöne Orgel verliebt warst!

 Zwar hat der Pfarrer uns als „Chor von Leverkusen“ vorgestellt, aber die Messe mit ihm und seine Predigt, in die er Elias aus der Lesung, Petrus aus dem Evangelium und das Chorsingen mit eingebunden hatte, war wohltuend und stimmig. Danke! Wir ernteten Lob und Beifall und frohe Gesichter.

Nach der Messe aßen wir im Restaurant  „Zum Alten Turm“ ganz hervorragend und nahmen dort noch selbstgebackenes Brot und Kuchen mit nach Hause.

Gegen 14:00 Uhr fuhren alle in Richtung Heimat.

 

Der Bericht kann nicht beschlossen werden, ohne Dank zu  sagen:

an Helmut Reynartz und Elisabeth Theunissen, die diesen Ausflug mit so viel Liebe, Zeitaufwand und guten Ideen vorbereitet haben! Alle, die mitfuhren, bekamen sogar ein Programm mit kleinen Bildern der Sehenswürdigkeiten, mit den Namen derjenigen, die uns „geführt“ haben und mit der Angabe eines „Not--Telefons“. Ganz pfiffig: auf der Rückseite unserer Programmvorschau stand das von den Einzelnen gewünschte Essen im Restaurant „Zum Alten Turm“. Warum die beiden das gemacht haben, dürft ihr selber raten!

Der Dank geht auch an Lothar, der uns zwar oft „stramm“ geführt hat, aber Du hattest viel Geduld mit uns. Du hast uns immer sehr gut gestellt, dirigiert und begleitet. Das Singen mit Dir macht Spaß.

Danke auch Dir, liebe Vera, die Du uns finanziell „begleitest“, Anträge stellst und Zuschüsse organisierst, und jetzt kommt noch Deine „Abrechnung“ des Ganzen! Du machst das wirklich großartig!

Der Dank geht auch an Gott, der uns sicher geführt und begleitet hat! Das Wetter war zwar nicht gerade rosig, aber nach der Messe am Sonntag kam sogar die Sonne raus, und sie blieb! Wir fuhren bei Sonne heim, und in Blankenberg tummelten sich die Besucher! Deo gratias!

 

14. 08. 2017              Schw. Waltraud Pack

 

Tagesausflug Monheim und Zons

Der Ausflug wurde als „Baukastensystem“ angeboten, so dass alle Chormitglieder ihren Kräften, Vorlieben und Zeitaufwand entsprechend an den einzelnen Stationen ein- oder aussteigen konnten. Am frühen Nachmittag trafen sich die ersten Teilnehmer am Römerhaus, um mit ihren Fahrrädern zum „Piwipper Böötchen“ zu fahren. Dort stießen weitere Chormitglieder zur Überfahrt nach Monheim hinzu. Am Gänselieselbrunnen trafen wir uns mit dem Stadtführer, Herrn Holger Franke, um Monheim von seiner Schokoladenseite kennen zu lernen, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte der Schokolade, ihren Ursprung und den Inhaltsstoffen sowie ihre Bedeutung für die Gesundheit durften wir im Eiscafé Dolomiti ein Tässchen heiße, dunkle Schokolade mit Chili zu uns nehmen. Auf Grund der Konsistenz war dazu ein Löffel erforderlich und es schmeckte einfach nur köstlich.

Auf dem Weg in die Altstadt erfuhren wir manches Wissenswerte über die schmucke Stadt mit mittelalterlichem Schelmenturm und Fachwerkhäusern. Neben historischen Ereignissen gab es auch vieles zu heute immer noch praktiziertem Brauchtum zu berichten. So lernten wir, dass an der „Doll Eck“ sehr ausgelassen Weiberfastnacht gefeiert werde und dass zu diesem Anlass wie auch zu anderen Festen aus dem Bibi-Brunnen kein Wasser, sondern Bier fließe und kostenlos konsumiert werden könne. Ein „Bibi“ ist übrigens ein runder Hut und der Brunnen sieht aus wie ein Hutstapel. Diese Hüte gehören zur Auftrittskleidung der Monheimer Musiker „Die Paniker“, die sich bereits zu Lebzeiten mit dem Brunnen ein Denkmal gesetzt haben.

Weiter ging es zum Teehaus am Rathaus, wo wir von der Inhaberin, Frau Kohlen-Sohnius, mit eisgekühltem Früchtetee und den allerköstlichsten Pralinen verwöhnt wurden. In dem wunderschönen Geschäft werden auch schönes Porzellan und Dekoartikel angeboten. Wir erhielten viele interessante Informationen über Pralinenarten und deren Herstellung. Wäre es etwas kühler gewesen, hätten wir gerne noch von den Köstlichkeiten etwas für zuhause eingekauft, doch so drohte alles zu schmelzen.

Herr Franke hätte uns bestimmt noch vieles Schöne und Interessante zeigen und berichten können, doch die Zeit drängte und so kamen wir an unserer letzten Monheimer Station, dem Café „Mit Liebe“ an. In den nostalgisch dekorierten Räumlichkeiten auf liebevoll eingedeckten Tischen erwarteten uns bereits Kaffeekannen und jeder durfte sich ein Stück hausgemachten Kuchen aussuchen.

Gerade rechtzeitig erreichten wir dann das „Piwipper Böötchen“ zur Überfahrt nach Rheinfeld; von dort aus ging es am Deich entlang nach Zons ins Restaurant „Bisons“. Hier trafen wir auf alle anderen Teilnehmer. Obwohl unser Essen bereits vorbestellt war, erwies sich die Küche als leicht überfordert, so dass wir länger als vorgesehen warten mussten. Das Essen war jedoch ausgezeichnet und das Lokal ist unbedingt empfehlenswert.

Als letzten Programmpunkt besuchten wir die Freilichtbühne zur Aufführung der Operette „Die Czardasfürstin“, nicht zuletzt, um unsere Mitsängerin Marlies Hasenpusch im Chor des Ensembles der Jungen Operette Düsseldorf zu bewundern. Die Vorstellung war optisch und akustisch sehr gelungen und bildete einen wunderbaren Ausklang eines schönen Tages in unserer Chorgemeinschaft. Selbst das Wetter blieb – abgesehen von einigen vereinzelten Regentropfen kurz vor dem Ende der Darbietung – niederschlagsfrei, so dass wir alle trocken zuhause ankamen.

So hat unser Ausflug nach Monheim und Zons bewiesen: Sieh, das Gute liegt so nah!